Wie alles begann...
Im Frühjahr 2005 kam mein Schwager zu uns und erzählte, dass es bei einem Arbeitskollegen bald Zwergkaninchennachwuchs gäbe. Er fragte meinen Sohn ob er nicht Interesse an einem Häschen hätte.
Dieser war natürlich gleich Feuer und Flamme, wobei ich die Sache eher skeptisch betrachtete, da unser Sohn mit 15 Jahren bereits andere Interessen zeigte und ich befürchtete, dass er sich nicht ausreichend um das Ninchen kümmern würde.
Bis zum Wurftermin haben wir uns bei Einkäufen in Bau- und Gartenmärkten immer die Hasen angesehen und ich habe mich sofort in die Löwenköpfchen verliebt.
Bei Gesprächen habe ich öfters erwähnt, dass ein Hase allein nicht das Richtige wäre und so bekam ich praktischerweise von meinem Sohn zu meinem Geburtstag einen Gutschein für ein Löwenköpfchen geschenkt.
Mittlerweile hatte ich mich im Internet auch über Züchter informiert und habe mir bei Chris von den Regenbogen-Ninchen ein süßes Weibchen reserviert.
Als wir in einer Zoohandlung waren um Zubehör zu kaufen, haben wir ein kleines Löwenmix-Kaninchen gesehen und vom Fleck weg gekauft.
Gleich am nächsten Tag merkte ich, dass sich der Zustand von "Bam Bam" verschlechterte.
Als wir zum Tierarzt fuhren sagte mir dieser nach der Untersuchung ich solle unser Ninchen am besten wieder zurückgeben, er hätte eine Darmkrankheit.
Die Zoohandlung hat ihn ohne Probleme zurückgenommen und versuchte ihn wieder aufzupäppeln. Leider ohne Erfolg.
Da unserem Sohn die Löwenköpfchen nun auch besser gefielen, wollte er sein Kaninchen eigentlich gar nicht mehr abholen, da es ja "nur" ein normales schwarzes Zwergkaninchen war.
| Da sprach mein Mann ein Machtwort. „Wenn ihr diesen Hasen nicht wollt, dann gehört er eben mir!“ Bei der Namensfindung tat er sich ein wenig schwer, aber nun hört das Ninchen auf den Namen Linus. |
Die ersten drei Wochen war er noch alleine, dann zog Pebbles von den Regenbogen-Ninchen bei uns ein. |  |
Nun hatte jeder einen Hasen, ausser unser Sohn. Also suchten wir weiter. Ein Ninchen aus einer Zooabteilung eines Bau- oder Gartenmarktes zu kaufen schied aus als wir erfuhren, dass diese armen Tiere einen Transport von ca. einem Tag hinter sich haben, bis alle Tiere an die Märkte ausgeliefert sind und wir mussten davon ausgehen, dass es sich hier um Massenzuchten handelt. Außerdem wollten wir uns die Haltung der Zwerge und die Elterntiere ansehen.
 | Bei der Teddylöwenkopfvilla in Biebesheim wurden wir dann fündig und bekamen unseren Spike. |
Das Leben ohne unsere drei Racker war ziemlich langweilig und so war klar, als wir nun noch ein riesiges Gartengrundstück hinter unserem Gelände bekommen haben, dass wir uns noch mehrere Ninchen zulegen werden.